Danuih

Verstorbene Seelen

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Es gibt eine schamanische Technik, die dazu dient verstorbene Seelen aus dem jenseitigen Aspekt unser alltäglichen Wirklichkeit herauszubringen, an einen anderen sprirtuellen Ort, der für diese Seelen bestimmt ist.
Als ich diese schamanische Technik zum ersten Mal kennen lernte, sagten meine geistigen Führer zu mir, daß ich sie für meinen Großvater anwenden sollte, der vor kurzem verstorben war.
Das tat ich dann auch.
Ich rief dazu weißes Licht hinab in einen Kristall. Dann rief ich die verstorbene Seele meines Großvaters zu mir und bat sie in dem Kristall, umhüllt vom Licht, Platz zu nehmen. Ich nahm den Kristall in die Hand und reiste damit zum Klang einer Trommel zu meinem Kraftplatz und von dort einen Baum empor, bis ich die Krone des Baumes erreicht hatte. Von dort viel dann eine Strickleiter herab. Die kletterte ich weit in den Himmel empor, bis ich zu einer Art Falltür kam, die über mir lag und die ich aufstoßen musste. Wie eine unsichtbare Membran war das, die ich, zusammen mit der Seele meines Großvaters in dem Kristall, durchstoßen musste. Als ich es geschafft hatte, gab es nur noch einen kurzen Weg zu einer geschwungenen Schwelle aus Licht, der Schwelle des Übergangs.
Die Hüter dieser Schwelle sagten mir: wer von dieser Schwelle hinüber in das Licht geht, ist nicht mehr an unsere Zeit gebunden. Empfangen wird man dort von engelsgleichen Helfern, oder von bereits verstorbenen Verwandten.
Meinen Großvater bat ich dann, aus dem Kristall heraus zu treten und über die Schwelle zu gehen. Das Licht aus dem Kristall half ihm dabei.
Diese Reise habe ich seither schon sehr oft für viele verschiedene Seelen gemacht. Allerdings sind nicht alle Seelen Verstorbener dazu bestimmt jetzt an diesen Ort gebracht zu werden. Haben Seelen einen sehr traumatischen Tod erlitten oder ein sehr traumatisches Leben gehabt, dann können sie den Kontakt mit dem Licht vielleicht noch nicht aushalten und müssen erst an einen anderen Ort gebracht werden.

Bei schamanischen Techniken lässt man sich den Weg, den man gehen und die Orte, die man aufsuchen muss, von seinen geistigen Führern zeigen. Wie man seine geistigen Führer finden kann, habe ich in dem Buch „Der Weg des Schamanen“ von Michael Harner gelernt.


T h a m o r a s  at  s t i m m e n - d e r - e r d e . d e