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Spirituelle Beratung bei Fragen zu Verstorbenen

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Der Weg der Seele

Viele Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen berichten, daß die Seele des Menschen nach dessen Tod eine Aufgabe zu erfüllen hat. Sie muss einen Weg finden, von unserer alltäglichen Wirklichkeit zu einem anderen Ort jenseits unserer Welt.
Meine Erfahrung ist: hat eine Seele diesen Ort gefunden ist sie in Einklang mit sich und ihrem Schicksal. Findet sie diesen Ort nicht entsteht ein Leid in Form von Stagnation.

Hindernisse

Aus den unterschiedlichsten Gründen kann es möglich sein, daß eine Seele diesen Weg nicht beschreiten kann. Diese können unter anderem schwere Lebensereignisse aus der Vergangenheit des Verstorbenen, bestimmte Glaubenssätze oder ein schwerer Tod sein. Angehörige dieser Personen können die Not einer solchen Seele manchmal wahrnehmen, sei es durch Träume oder ein intuitives Gefühl.
Und manchmal können auch die Angehörigen nicht ihren Frieden mit dem Verstorbenen finden, sie spüren dann Gefühle wie: Der Verstorbene hat noch was von mir, was ich zurück brauche, oder ein Teil des Verstorbenen ist noch bei mir, obwohl ich daß nicht möchte.

Die schamanische Trommel und ihr Einsatz

In der spirituellen Welt gibt es viele Helfer, die bemüht sind die Seelen der Menschen an ihren rechten Bestimmungsort zu bringen. Diese Helfer können mit Hilfe der schamanischen Trommel um Hilfe gebeten werden.
Der Rhythmus in dem die Trommel geschlagen wird, erleichtert es den meisten Menschen in einen Zustand zwischen Wach- und Schlafbewußtsein zu gelangen, indem es möglich ist im Geiste auf Reisen zu gehen.
Es gibt viele Seelen, die nach ihrem Tode den Weg, der für sie der Richtige ist, nicht finden können.


Was der Tod mich lehrte

Es ist auch möglich zum eigenen Tod zu reisen. Von ihm kann man sehr viele Weisheiten lernen. Mich lehrte er, daß nach ihrem Tod, jede Seele in eine Art Garten kommt. Dieser Garten besteht aus den Erfahrungen und Erlebnissen, die die Seele im Laufe ihres Lebens gemacht hat. Oder besser gesagt, aus den Energien, die diese Seele im Laufe ihres Lebens aufgebaut hat. Einer verstorbenen Seele, die diesen Garten betritt, wird von spirituellen Führern durch Rat und Tat beiseite gestanden, aber nur wenn sie diese Hilfe einfordert. Es gibt nämlich ein sehr wichtiges spirituelles Gesetz: das Gesetz der Herausforderung. Unzählige Lichtwesen warten nur darauf, den Menschen im Leben und danach zu helfen, aber sie dürfen dies nur tun, wenn die Menschen dies erbitten.

Besetzungen

Seelen, die in unserer Zeit verhaftet bleiben, brauchen eine Nahrung um die „Form“ ihrer Seele aufrecht erhalten zu können. Den Ort des Übergangs zu betreten, bedeutet verwandelt zu werden, das eigene Ich aufzugeben zugunsten etwas Höherem, was einem ermöglicht, nicht nur diese eine beschränkte Zeit zu sehen, in der sich die Seele bewegt, sondern auch etwas darüber hinaus.

Doch solange eine Seele hier in unserer mittleren Alltagswelt verhaftet bleibt, benötigt sie Lebensenergie, die von Körpern erschaffen wird. Und wenn der eigene Körper diese Energie nicht mehr erschaffen kann, holen sich manche Seelen diese Energie von anderen.


Ich traf einmal die verstorbene Seele eines sehr höflichen alten Mannes, der mitbekommen hatte, daß ich Seelen an einen besseren Ort bringe und der mich bat, ihm diesen Weg zu zeigen. Zum Schluß zeigte er mir noch wie er sich in seiner Form als Verstorbener hatte in der mittleren Welt halten können: er fragte immer nach Energien, die er umsonst bekommen konnte. Im Herbst, zum Beispiel, wenn die Zuckerrübenente war, ging er zu den großen Haufen frisch abgehackter Zuckerrüben, die auf den Feldern lagen und nahm sich die Energie dieser gerade gestorbenen Pflanzen.

Allerdings sind, meiner Erfahrung nach, nicht alle verstorbenen Seelen so höflich.


T h a m o r a s  at  s t i m m e n - d e r - e r d e . d e