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Schon etwas her, da
ging ich in einem Wald spazieren, dort gab es alte steinzeitliche
Gräber. Ich suchte und fand eins mit Hilfe meiner
Wanderkarte. Es war ein kleiner Hügel, mit Gras bewachsen,
und Bäumen rundum. Ich setzte mich dorthin und meditierte,
stellte mir vor in Zukunft öfter hierher zu kommen und diesen
Kraftplatz zu nutzen. Ich dachte daran an diesem Ort ein
Kraftritual zu machen und zu tanzen. Doch irgendwie, nach einer
Weile, hatte ich den Eindruck dort nicht willkommen zu sein und
ich ging dann nach hause. Zu Hause machte ich nochmal eine
Traumreise zu diesem Ort. Dort sah ich dann einige sehr erboste
Männer, die sich darüber beschwerten, daß ich ihre
Ruhe stören würde. Meine Absicht auf ihren Gräbern
einen Krafttanz machen zu wollen, fand ihre Missbilligung. Schon
öfter sind mir auf meinen Reisen die Seelen Verstorbener
begegnet. Diese sind dann in einer Art Zwischenwelt gefangen und
können den Ort des Übergangs, heraus aus unserer
Alltagswelt, nicht finden. Diese Verstorbenen teilen Aspekte
unserer Wirklichkeit mit uns ohne wirklich bei uns sein zu können,
denn sie sind ja Geister. Doch so lange sie hier sind benötigen
sie Lebensenergie. Und deswegen ist es besser, wenn man ihnen
hilft an einen anderen Ort zu gelangen, damit sie nicht die
Energie der Lebenden rauben. Geübt darin Geister zum Ort
des Übergangs zu bringen rief ich meine verbündeten
Krafttiere, die mir helfen sollten diese Seelen fort zubringen.
Doch meine Krafttiere wollten mir nicht helfen, ich sollte allein
zum Ort des Überganges gehen und die Torhüter dort
fragen, was mit diesen verstorbenen Seelen zu geschehen sei. Von
den Torhütern allerdings, erfuhr ich etwas sehr
erstaunliches. Sie sagten mir, ich könne diese Seelen nicht
an einen anderen Ort bringen, weil diese nicht wiedergeboren
werden sollten. Sie würden in ihren Gräbern schlafen und
warten, bis die Zeiten auf der Erde besser geworden seien und erst
dann würden sie wieder kommen. So entdeckte ich das alte
Volk. Wie war es ihnen gelungen so einen Zauber zu weben? So
stark und über so viele Jahrhunderte wirksam? Ich war mir
sicher, dass dies nicht von Menschen allein geschaffen worden sein
konnte. Und so reiste ich öfter zu den Grabstätten des
Alten Volkes und bat sie höflich und vorsichtig mir etwas von
sich zu erzählen und wie es ihnen gelungen war, so mächtige
Zauber zu weben. Auf diese Weise erfuhr ich dann von ihren
Göttern.
Die
Götter des Alten Volkes
Auf meinen ersten
Reisen begegnete ich Männern des Alten Volkes. Sie lehrten
mich, daß es von ihnen drei Sorten gäbe: die Könige,
die Bewacher der Könige und die großen Krieger. Überall
in Europa und in Nordafrika findet man so genannte Megalithgräber
und steinzeitliche Kultstätten und alle diese Bauten sind in
drei Kategorien eingeteilt: Es gibt Königsgräber und
Steine um diese Gräber herum, in denen die Bewacher der
Könige ruhen. Es gibt Einweihungskammern und es gibt
Steinkreise. In diesen Steinkreisen „wohnten“ die Seelen der
großen Krieger, bevor sie zu einem bestimmten Zeitpunkt, der
mit dem Stand der Sonne zusammenhing, die Steine verließen
und ihre Seelen in die Sonne zogen. Dort weilen sie noch heute.
Große Krieger wurden sie genannt, nicht weil sie zu
Lebzeiten besonders kriegerisch waren, sondern weil sie ihre
inneren Feinde besiegt hatten. Sie waren Menschen mit einem sehr
reinen Herzen. Die meisten Menschen des Alten Volkes folgten
der großen Göttin. Auch mir ist sie erschienen: halb
Menschenfrau, halb Adler, mit ihren Füßen steht sie auf
der Erde, mit ihrem Adlerhaupt berührt sie die Sonne, ihre
Flügel umspannen den gesamten Himmel und mit ihren Brüsten
liebt sie ihre Kinder. Diejenigen, die ihr folgten, gingen ein
in das heilige Land des Alten Volkes und blieben dort bis heute.
Die Hügelgräber wirken wie Verbindungstore zwischen
ihrer Welt und der unseren. Die großen Krieger lernten
ihre Seele noch weiter zu reinigen und nahmen Kontakt auf zum
großen Geist. Einem mächtigen Adler, der in einem
riesigen Baum seinen Horst hat. Dieser Baum ist nur zu finden,
wenn man direkt in die Sonne reist und die großen Krieger
dort nach ihm fragt. Er verbindet die Erde mit dem Universum. Als
ich den großen Adler traf, da bat er mich den Menschen von
ihm zu erzählen. Ich glaube, daß die große
Göttin und ihr Gefährte die Archetypen von
Zwillingswesen verkörpern, wie sie vor langer Zeit auf einem
Planeten im System des blauen Siriussterns lebten, der heute noch
scheint. Man kann leicht mit ihnen Kontakt aufnehmen und von
ihnen lernen. Diese Wesen sind sehr hilfsbereit. Was ich von
ihnen gelernt habe ist, daß sich die Siriuswesen in unser
irdischen Steinzeit unter den Erdenbewohnern inkarnierten und den
Menschen halfen, sich weiter zu entwickeln. So wie es in einem
ägyptischen Mythos auch über die Göttin Isis gesagt
wird. Als abzusehen war, daß sich die Anhänger der
Großen Göttin auf diesem Planeten nicht durchsetzen
konnten, weil immer mehr sehr gewalttätige menschliche Seelen
auf diesem Planeten inkarnierten, halfen die Siriuswesen den
Menschen, die ihnen vertrauten auf eine sehr besondere Weise. Sie
erschufen eine künstliche, astrale Parallelwelt, in dem die
Angehörigen des Alten Volkes nach ihrem Tod „leben“
konnten.
So zog das Alte Volk in die Anderswelt.
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